Dienstag, 22. Mai 2012

Buße für den Holocaust? Sarrazin über den Euro und Deutschland

Und wieder Thilo Sarrazin. Der Mann rührt sich und bewegt etwas.
Da kommen sogar die altvorderen Pseudoherrscher in Not. Ich würde das gerne mal "moderieren", da kämen sicher noch viel tiefergehende Wahrheiten ans Licht. Doch das will man ja nicht. Ob Herr Jauch schon geblickt hat, mit welchen Typen er es bei Steinbrück und Konsorten zu tun hat?
Hier via Kopp-Verlag einige Anmerkungen:

Eva Herman

Thilo Sarrazin hat ein neues Aufreger-Buch geschrieben: Europa braucht den Euro nicht. Schon vor dessen Veröffentlichung schlugen die Wellen hoch: Empörte Proteste unserer Politiker-Gutmenschen, die entsetzt auf die Einladung Sarrazins in die gestrige ARD-Sendung »Günther Jauch« reagiert hatten. Denn Sarrazin bringt Vergleiche aus dem Dritten Reich in die Debatte ein, und das geht ja bekanntlich »gar nicht«. Am gestrigen Abend trafen sich dennoch der Bilderberger und wahrscheinliche SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und der Euro-Skeptiker Thilo Sarrazin in der ersten Reihe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zum Live-Duell. Eine Sternstunde.


Ex-Bundesbankvorstand und SPD-Parteimitglied Thilo Sarrazin beschreibt in seinem neuen Buch die Lebenslügen der kriselnden »Gemeinschaftswährung« und widerlegt vehement das inzwischen berühmte Merkel-Schlagwort »Scheitert der Euro, scheitert Europa.«

Und es scheint so etwas wie ein bisschen neuer Mut über die deutsche Journalistenszene gekommen zu sein, ein Mut, den möglicherweise auch die Bürger im Land durch beharrlichen Widerspruch herausgefordert haben: Die Massenmedien schweigen oder schreien nicht mehr zu Sarrazin, sondern sie müssen sich mit dessen »umstrittenen« Thesen, die in Volkes Seele meist die Mehrheit genießen, langsam etwas sachlicher auseinandersetzen.

Vielleicht aber sollte der einzige Gegenpart an diesem Abend, Peer Steinbrück, einfach auch nur durch die Hintertür als SPD-Kanzlerkandidat salonfähiger gemacht werden? Das dürfte nach Ablauf der einstündigen Sendung  jedoch deutlich misslungen sein.

Natürlich ist es eine Frage von Quote und Auflage: Wer Thilo Sarrazin und sein neues Buch zu seinem Debattenthema macht, darf sich höchster Aufmerksamkeit gewiss sein. Und da beschäftigt man sich notgedrungen auch schon einmal mit dem provokanten, angeblichen Zusammenhang zwischen der Euro-Einführung und der »Buße für den Holocaust und den Weltkrieg«. Doch dazu später.

Der ehemalige Bundesbankvorstand widerspricht in seinen Büchern dem herrschenden Mainstream laut und unnachgiebig und scheut sich nicht, das, was viele Bürger denken, kompromisslos auszusprechen: Ob es um die »Integrations-« oder auch um die »Euro-Lüge« geht. So auch gestern Abend um 21:45 Uhr im Ersten Deutschen Fernsehen. Dem seit letzten Jahr weitgehend  stigmatisierten Thilo Sarrazin wurde gestern der teuere rote ARD-Teppich ausgerollt, von Starmoderator Günter Jauch höchstpersönlich.

Mit stolzgeschwellter Brust textet Jauch die Sendung unter dem Hinweis an, dass es bereits im Vorfeld wütende Proteste bundesdeutscher Politiker gegeben habe. Fast trotzig schaut er, als er dann anfügt: »Wir finden aber: So eine Diskussion muss möglich sein. Thilo Sarrazin contra Peer Steinbrück im Live-Duell im Gasometer!«

Die Regie zeigt Live-Bilder, die zeitgleich vor dem Studio aufgenommen werden: Dort halten ein paar Demonstranten Spruchplakate in die Höhe, auf denen sie ihren Unmut darüber zum Ausdruck bringen, dass die ARD einen wie den Sarrazin überhaupt vor die Kamera holt: »Halt‘s Maul, oder wir schlagen zurück«, steht da zu lesen.

Jauch zitiert mit etwas besorgtem Unterton den SPD-Politiker und Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, der Sarrazins Euro-Thesen als »schwachsinnig« bezeichnet hatte. Auch die Grüne Renate Künast, die stets fast diktatorisch jegliche lebendige Diskussion unterdrücken will und Sarrazin gleich wieder in die rechte Ecke schiebt, wird mit ihrer dringenden Mahnung zitiert, ein »nationalistischer Unsinn« wie der von Sarrazin passe nicht in den öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag. Auch CDU-Finanzminister Schäuble wird von Jauch erwähnt: Dieser bezeichnet die Sarrazinthesen als »himmelschreienden Blödsinn«, der Minister unterstellt Sarrazin dabei entweder »Überzeugung« oder ein »verachtenswertes Kalkül«.

So! Damit hat Jauch jetzt den politisch korrekten Anforderungen zunächst Genüge getan und die Liste einiger öffentlicher Gegenstimmen abgehakt, und nun geht’s los. Der ARD-Moderator will wissen, ob Sarrazin sich vor zehn Jahren »so gar nicht über die Einführung des Euro gefreut habe«?

Er sei gespalten gewesen, sagt das SPD-Mitglied Sarrazin und weist darauf hin, dass er als Beamter des Bundesfinanzministeriums  in der Anfangsphase »dabei gewesen« sei. Weil er jedoch wisse, wie Politik und Geschichte funktionierten, sei er eher skeptisch gewesen. Sarrazin sei aber auch von dem »Projekt fasziniert« gewesen, gibt er ehrlich zu und nennt sein 1998 erschienenes Buch Der Euro, Chance oder Abenteuer?, in welchem er die voraussichtlichen Schwierigkeiten des Euro in der Zukunft ebenso beschrieben hatte, wie er auch die Situation der Euro-Krisenländer in diesem Buch bereits vorwegnahm. Sarrazin erklärt gegenüber Jauch, bis in die Jahre 2006/2007 sei er dann der Meinung gewesen, dass der Euro sich doch ganz gut »zurechtlaufe«.

Jauch führt das Gespräch straff, fällt öfter ins Wort, die redaktionell ausgearbeiteten Punkte müssen schließlich abgearbeitet werden, denn der große Klotz von Holocaust und Weltkrieg wartete schließlich auf Erörterung. Der Moderator kündigt einen Einspieler an, in welchem  Thilo Sarrazin und sein »Aufregerbuch« erneut thematisiert werden, frei nach dem Motto: Wenn schon Skandal, dann richtig! Mitten in der schwersten Krise des Euro streue Sarrazin mit seinem neuen Buch Salz in die Wunde, heißt es da. Sarrazins Hauptthese: »Ökonomische Vorteile, die durch Daten und Fakten belegbar wären, hat die gemeinsame Währung in den ersten dreizehn Jahren ihres Bestehens nicht gebracht«.

Weiter wird Sarrazins Buch zitiert: »Die Vorteile, die wir durch den Euro gehabt haben, sind Scheinvorteile gewesen!« Deutschen Wohlstand und Aufschwung hätte es auch ohne Euro gegeben. Man habe mit dem Euro die politische Union erzwingen wollen. »Wenn geplant war, den Euro als ›Band der europäischen Völker‹ zu benutzen, das den Zusammenhalt fördert, so ist das Gegenteil eingetreten«.

Über die zum Teil tatsächlich sehr unterschiedliche Mentalität, Kultur und Tradition der Euro-Länder gibt es in dem neuen Sarrazin-Buch ebenso zahlreiche Aussagen, die in dem ARD-Beitrag als »Klischees« und später von Peer Steinbrück als »bizarr« zerpflückt werden. Bei Sarrazin heißt es, die wirtschaftlichen Probleme der Griechen  seien »tief in der Mentalität und den Traditionen der griechischen Gesellschaft verwurzelt«. Zu Italien bemerkt er in dem Anti-Euro-Buch: »(…), dass vorausplanendes Nachdenken und rationale Argumentation nicht die wesentliche Triebfeder dieser Gesellschaft« seien. Ist das wirklich alles so falsch?

Er schüre Vorurteile, heute wie damals, als er das Buch Deutschland schafft sich ab veröffentlicht habe, heißt es in dem Jauch-Einspieler weiter. Sein Bestseller über Deutschlands Migrationsprobleme spalte schließlich ganz Deutschland.

Merkwürdig ist dabei nur, dass alle dazu veröffentlichten Umfragen ganz andere Ergebnisse zutage gebracht haben: Zwischen 80 und 95 Prozent der deutschen Bürger sind hier in Wirklichkeit auf Sarrazins Seite, was auch der Millionen-Absatz seines Buches beweist. Man fragt sich, wer in der ARD-Jauch-Redaktion für diese Recherche zuständig war, Volontäre vielleicht? Vor allem, weil Moderator Jauch wenig später eine eigene Dimap-Infratest-Umfrage präsentiert, nach der sich 49 Prozent der Deutschen aktuell gegen die Euro-Einführung aussprechen, ebenso wird Jauch später den Ex-Kanzler Helmut Kohl mit den Worten zitieren, dass bei einer möglichen Volksbefragung zur Euro-Einführung wohl etwa siebzig Prozent der Bürger sich DAGEGEN ausgesprochen hätten.

Von einer Spaltung Deutschlands kann da wohl kaum die Rede sein, vielmehr sind sich die Deutschen weitgehend einig, ganz im Gegensatz zu den Mainstreammedien und vielen Politikern, die sich ihre eigene Wahrheit zurechtzuzimmern suchen. Wie lange wohl noch?

Jauch richtet nun mit sorgenvoller Miene die Frage an Peer Steinbrück, der das neue Sarrazin-Buch komplett gelesen haben will, ob die Aufregung darüber gerechtfertigt sei. Steinbrück räumt aber erst einmal mit Vorurteilen über seine eigene Person auf, ohne auf die Frage einzugehen: Er säße nicht, wie sein Nachfolger, Bundesfinanzminister Schäuble, behaupte, in dieser umstrittenen Sendung, weil er seine Chancen auf eine SPD-Kanzlerkandidatur positiv beeinflussen wolle. Sondern er säße alleine deswegen dort, weil er Thilo Sarrazin und dessen zum Teil fundamentalen Fehleinschätzungen widersprechen wolle, rechtfertigt er sich.  Dazu kommt es aber dann nicht mehr, weil der Star-Moderator ihm das Wort abschneidet und sich wieder Sarrazin zuwendet.

Er will wissen, ob es bis heute ohne den Euro und mit der D-Mark besser gelaufen wäre, worauf der Ex-Bundesbankvorstand klarstellt, dass er sich gegen die Merkel-Aussage stelle: »Scheitert der Euro, dann scheitert Europa«. Das mache den Menschen Angst und sei sachlich falsch. Er, Sarrazin, sei überzeugter Europäer. So glaube er auch an europäische Integration. Allerdings definiere er Europa über drei Elemente: Frieden und Freiheit, Wohlstand und Arbeit für alle, die arbeiten wollten. Für diese drei wichtigen Voraussetzungen sei allerdings eine Gemeinschaftswährung nicht notwendig, ebenso wenig wie für den deutschen Export.

In einem erneuten Einspieler, der durch schwergewichtige Zeugen einen weiteren Beeinflussungsversuch der öffentlichen Meinung zu nehmen sucht, die deutsche Wirtschaft brauche den Euro unbedingt, beschwört der DIHK-Vorsitzende Martin Wansleben die Vorteile der »Gemeinschaftswährung«, und an genau einem einzigen Beispiel, dem des Unternehmens Nordzucker, wird die gesamte deutsche Wirtschaft festgemacht. Tenor: Alles in Butter auf‘m Kutter!

In den vom Anklatscher forcierten Applaus ruft Günther Jauch Thilo Sarrazin zu: »Kennen Sie irgendeinen DAX-Vorstand, der das anders sieht?« Und um klar zu machen, welche Antwort er erwartet, fügt Jauch an: »Ich kenn‘ keinen!«

Na ja, und dann erfolgt so etwas wie ein Schlagabtausch zwischen Steinbrück und Sarrazin, den zweiter klar gewinnt: Steinbrück bezeichnet den Euro und die europäische Integration vehement als »Glücksfall«! Er wirft Sarrazin Geschichtsblindheit und -vergessenheit vor, Deutschland verdanke der Integration nach 1949 schließlich die Aufnahme in die westliche Völkergemeinschaft, ebenso den Wiederaufbau und die Demokratie. Und letztlich auch die Wiedervereinigung. Daraus resultierten allerdings Verpflichtungen, so der Bilderberger Steinbrück im Brustton der Überzeugung, eine europapolitische Verantwortung. Ein Rückschritt zur nationalen Währung würde unweigerlich zur Destabilisierung Europas führen.

Schnitt auf Thilo Sarrazin: Steinbrück sei ein guter Redner und »mache das schön«, lobt dieser den SPD-Genossen. Allerdings bleibe bei einer Untersuchung seiner Aussagen »nichts übrig«. Sarrazin habe es sich mit seinem Buch und den Untersuchungen wahrlich nicht leicht gemacht. Der große Erfolg der europäischen Integration habe BIS zur Einführung des Euro stattgefunden. Frieden, Freiheit, Wohlstand, Wachstum, Handelsintegration seien also DAVOR initiiert worden. Seit der Gemeinschaftswährung desintegrierten sich die Länder vielmehr. Er nennt Schweden, die Schweiz oder Großbritannien, Länder ohne Euro, die wesentlich stärker wuchsen als Deutschland. Der Euro habe keine Vorteile gebracht und nun entwickelten sich wachsende Risiken, für die Süd- und Westländer bringe die Währung wachsende Nachteile. Vor allem stifte der Euro Unfrieden, wie man deutlich erkennen könne.

Dass Peer Steinbrück im Zusammenhang mit der Euro-Einführung immer wieder auf 1945 zurückkommt, und immer wieder die Verantwortung Deutschlands für die »Katastrophen des zwanzigsten Jahrhunderts« hervorhebt, dürfte der öffentlich erhitzten Vorabdiskussion über Sarrazins These der »Holocaust-Buße« geschuldet gewesen sein. Erläuterungen und Begründungen dazu liefert Steinbrück jedoch nicht, nur, dass »der Euro eine wichtige Rolle« spiele, betont der SPD-Mann mehrfach. Die Abschaffung des Euro und eine damit verbundene Re-Nationalisierung würde jedoch unweigerlich zu »sehr dumpfbackigen und sehr nationalistischen Tönen führen, für die es in einigen europäischen Ländern auch schon Parteien« gebe. Diese Gefahr blende Sarrazin vollständig aus, so der entschiedene und politisch sehr korrekte Widerspruch Steinbrücks.

Und dann kommt der Moment, der im Vorfeld schon für die hochschlagenden Emotionen sorgte, das umstrittene Sarrazin-Zitat: »In der deutschen Politik votieren Vertreter von SPD, Grünen und der Linkspartei mehrheitlich für Euro-Bonds.« Diese Politiker seien getrieben »von jenem sehr deutschen Reflex, wonach die Buße für Holocaust und Weltkrieg erst endgültig getan ist, wenn wir alle unsere Belange, auch unser Geld, in europäische Hände gelegt haben«.

Steinbrück zeigt seine in diesem Moment natürlich erforderliche Empörung: »So geht das nicht!«, geht er sofort dazwischen und erinnert in diesem Augenblick fatal an die ebenso entrüstete Margarete Schreinemakers und den noch aufgebrachteren Johannes B. Kerner, die im Oktober 2007 in der Autobahndebatte in der berühmten Kerner-Sendung erbost pumpten: »Autobahn geht gar nicht!«

Man kann Thilo Sarrazin wirklich dankbar sein für derartige notwendige Provokationen, wird dadurch doch der von ihm beschriebene Reflex der empörten Gutmenschen immer deutlicher, denen schon alleine die Nennung eines Begriffs aus dieser üblen Zeit genügt, um unmissverständlich klarzumachen: Das geht gar nicht!

Doch wie soll ein Volk jemals wieder zu so etwas Ähnlichem wie Selbstbewusstsein gelangen, wenn die Wurzel der Krankheit nicht einmal erwähnt, geschweige denn aufgearbeitet werden darf?

Günther Jauch ist ein alter Hase, und auch wenn er in den letzten Jahren seinen bundesdeutschen Ruhm eher durch eine heitere Quizsendung bei RTL begründete, so ist er dennoch Journalist genug, um diesen Fall jetzt seriös verhandeln zu wollen. Also versucht er, den Autor Sarrazin ebenso zu provozieren: »Betreiben wir eine Art modernen Ablasshandel für den Massenmord im Dritten Reich?«, fragt er Sarrazin.

Dieser verweist auf die »sehr berührende Rede von Helmut Schmidt beim SPD-Parteitag«, der genau »diesen Vergleich« gezogen habe: Zwischen »unserer Schuld am Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust bis hin zur Verpflichtung auf die europäische Integration«.

Sarrazin unterscheide in seinem Buch drei Dinge:

Erstens: Hat der Euro für uns wirtschaftliche Vorteile? Und wenn ja, was sind die Garantien beziehungsweise Vorteile? Zweitens: Ist der Euro ein geeignetes Mittel, um die europäische Integration zu befördern? Und der dritte Punkt laute in etwa: Soll die deutsche Schuld aus der Vergangenheit, aus der Nazi-Diktatur und dem Völkermord ein Argument für eine Gemeinschaftswährung sein? »Und ich sage nein: Das kann kein Argument für eine gemeinsame Währung sein!«

Sarrazin plädiert für die Trennung zwischen der deutschen Schuld und einer Gemeinschaftswährung. Dass Deutschland jetzt auch noch die Schulden anderer Länder übernehme, sei gleich gar nicht einzusehen.

Der mögliche SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück beißt sich im weiteren Verlauf der ARD-Sendung die Zähne an dem zähen Sarrazin aus. Er beschwört fast hilflos den Euro, warnt vor dessen Scheitern, vor großen Unruhen und Not. Steinbrück versäumt es jedoch zu betonen, dass vor allem MIT dem Euro dieses Elend ins europäische Haus gekommen ist, wie bereits in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien klar ersichtlich. Steinbrück versäumt ebenso, die Alternativen aufzuzeigen, die schon seit Jahren von den berühmten Euro-Kritikern Prof. Karl Albrecht Schachtschneider oder Prof. Wilhelm Hankel vorgeschlagen werden: wieder mehr nationale Identität und Rechte der Völker, deren Anrechte auf eigene Merkmale von Kultur und Tradition, Erhaltung der Gegensätze unter Rücksichtnahme auf die unterschiedliche Wirtschaftskraft zwischen Nord- und Südeuropa. Über all das spricht der ehemalige Bundesfinanzminister und Euro-Schwärmer nicht.  Er verliert des Öfteren den Faden, am Ende der Sendung fehlen ihm die Argumente weiteren Widerstands.

Wer mehr über die »umstrittenen Thesen« Thilo Sarrazins erfahren möchte, über die Unterschiede zwischen romanischem und germanischem Finanzstil, über den Zusammenhang der Weltdepression und der Euro-Krise, über Sarrazins Einschätzung zum Fiskalpakt, zum ESM  und den Eurobonds, und wie der Autor sich das künftige Europa und das künftige Deutschland ohne den Euro vorstellt, der sollte einfach dessen neues Buch lesen. Passenderweise ist es ab heute hier erhältlich.

Die ersten Empörungsrufe nach der Jauch-Sendung gibt es übrigens auch schon. Vor allem die Roten und Grünen entrüsten sich und benutzen nach alter Manier das, was bislang immer am besten funktionierte, um ein Mitglied dieser Gesellschaft zu verunmöglichen: Die Nazikeule. So bezeichnete Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin die Sarrazin-Standpunkte als »erbärmlich« und sprach von »D-Mark-Chauvinismus«. Auch rutsche Sarrazin immer weiter nach rechts ins Abseits. Es sei erbärmlich, dass er den Holocaust heranziehe, um seinen Thesen zu Eurobonds größtmögliche Aufmerksamkeit zu sichern, so Trittin.
Der Fraktionsgeschäftsführer der Grünen, Volker Beck, konstatierte, wäre er Sozialdemokrat, würde er »diesen Hetzer nicht in meiner Partei dulden«. Offenbar könne Sarrazin den Juden den Holocaust nicht verzeihen«, so Beck. In ein ähnliches Horn stieß der SPD-Haushaltsexperte Carsten Schneider, er nannte Sarrazins Eurokritik nationalistisch und reaktionär. Der schleswig-holsteinische SPD-Landeschef Ralf Stegner forderte Sarrazin zum Parteiaustritt auf.

In den Medien liest man heute, nach Jauch, ebenso die üblichen Bezeichnungen für Abweichler der veröffentlichten Meinung: Keine Ahnung, eiskaltes Kalkül, Brandbeschleuniger, oder, um es mit dem Steinbrück-Zitat auszudrücken: Alles Bullshit. Doch läuft alles erheblich verhaltener ab als im Sommer 2010, als Sarrazin sagte: Deutschland schafft sich ab. Wer sich jedoch ein Bild über Volkes Meinung machen will, der sollte einfach die zahlreichen Kommentare durchlesen wie zum Beispiel bei Welt-oder Focus-Online. Hier wird deutlich, dass die Menschen im Land längst Bescheid wissen über unsere Politiker und deren Pläne und Ziele. Und über den Euro, der nach Ansicht vieler längst schon tot ist. Wie heißt es in einem Kommentar? Heile Euro-Welt? Lächerlich!
Auch wenn man nicht in allen Punkten mit ihm übereinstimmen muss: Wir sollten Thilo Sarrazin dankbar sein für diese so notwendige und endlich auch öffentlich in Gang gesetzte Diskussion über den Euro und über Deutschlands ganz spezielle Rolle in diesem merkwürdigen Spiel.

Samstag, 21. April 2012

Günter Grass "Was gesagt werden muss...

da hat er "recht", der Günter Grass. In bescheidenen Worten ausgedrückt, skizziert er die Gefahr einer Vernichtung, eines, wie immer, grundlosen Krieges und die Verwicklung von Deutschland aufgrund der Lieferung eines U-Bootes (das hatte auch schon Herr Schröder, der ehemalige Parka-Träger und jetzige Träger von Brioni-Maßanzügen sowie Gazprom-Millionen-Bevollmächtigter) getan. Zum Kotzen, diese Bande, die Frieden sagt und Krieg meint, egal, ob am Roten Meer, in Washington, London, oder als Helfershelfer in einem besetzten Land ohne Friedensvertrag...
Quelle: http://schnittpunkt2012.blogspot.de/2012/04/was-gesagt-werden-muss.html

Was gesagt werden muss

Günter Grass warnt in der "Süddeutschen Zeitung" vor einem Krieg gegen Iran. In seinem Gedicht mit dem Titel "Was gesagt werden muss" fordert der Literaturnobelpreisträger deshalb, Israel dürfe keine deutschen U-Boote mehr bekommen ...


Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten -
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er mißachtet wird;
das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muß.

Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muß,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir - als Deutsche belastet genug -
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.

Freitag, 20. April 2012

Den Euro brauchen wir nicht

... und haben ihn nie gebraucht; lediglich die, die das Volk abzocken, betrügen, manipulieren, europaweit, brauchten ein Medium, damit sie das erreichen (bravo, Helmut Kohl, Henoch Kohn...); Angst, Sorgen, "Entwertung", Gleichmacherei, Neid...

Was Sarrazin zum Euro sagt

Heribert Müller

Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin meldet sich nach seinem Sensationserfolg von Deutschland schafft sich ab jetzt erneut mit einem provokanten Buch zurück: Europa braucht den Euro nicht.




wieder via Kopp-Verlag.  Es ist Zeit, das die Staaten (oder Völker) zu IHREN Besonderheiten, ihrem Charme, ihrem Bewusstsein, kurz: zu dem, was sie (oder die Individuen) ausmacht, zurückkehren.
Der Euro gehört in die Tonne.

Steinbrück und Konsorten

Herr Steinbrück und Herr Schmidt; hätte ich nicht gedacht, das eines meiner ehemaligen "Idole"(ist lange her), Helmut Schmidt, sich mit solch einem selbstsüchtigen, opportunistischen Exemplar paart(anläßlich eines gemeinsamen Buches): Ekel überkommt mich, wenn ich diesen Kerl, der wohl, SPD-Politiker, der er ist, sich nicht scheut, zu raffen, wo es zu raffen gilt. Nachstehender Artikel, via Kopp-Verlag, zeigt wie (ein Lob der "Welt", wenngleich ich nicht nachvollziehen kann, warum von diesem Blatt solche "Kritik" erscheint....-nun, ist ja fast ausgeglichen, nachdem auch Frau Wöhrl erwähnt wird und sicher steht der nächste Schlag gegen "rechts" schon vor der Tür...)
http://www.welt.de/politik/deutschland/article106206859/Keiner-verdient-nebenher-so-viel-wie-Peer-Steinbrueck.html

Keiner verdient nebenher so viel wie Peer Steinbrück

Peer Steinbrück (SPD) ist der Spitzenverdiener im Bundestag: Neben seinen Abgeordnetenbezügen kassiert er jährlich vermutlich eine Million Euro für Vortragshonorare und andere Nebentätigkeiten.

... und von "verdienen" kann ja bei diesem .... nicht die Rede sein, doch halt; eben mit REDEN, dem Schwätzen, macht er ja sein Geld.
Verhohnepiepelt sind die Hartz-IV-Empfänger, die Sozialempfänger, ist jeder, der noch seine ca. 8 Stunden am Tag tatsächlich arbeitet.
Widerlich, diese Abzocker, mit ihrem Parteibuch.
Die Rückzahlung der abgezockten Gelder wird erfolgen...

Dienstag, 3. April 2012

Israelische Initiative "Das Volk will Frieden"

Hoffentlich werden Sie gehört - werden wir alle gehört, die Frieden, ein friedvolles, respektvolles Miteinander aller Lebewesen wollen. Diese Energien sind es, die die Erde braucht, die sich aufschwingen zu einer neuen Kraft und die Machenschaften um Angst, Haß, Macht und Manipulation aus unserem Leben verbannen.
Hier ein Aufruf, der wirklich bewegt und der sich verbreiten sollte...:

We will never bomb your country

Etwas wundervolles ist geschehen. Ronny, ein 41 Jahre alter Israeli hat vor 2 Tagen die Initiative übernommen und das einzige getan, was sinnvoll ist. Auf seiner Facebookseite macht er dem iranischen Volk ein Liebeskompliment. Ronny ist Vater und gelernter Grafikdesigner. Um seiner Kampagne mehr Schwung zu verleihen hat er seine Botschaft in ein fröhlich, unschuldiges Design eingebettet, bestehend aus rosafarbenem Hintergrund und blauen Herzen. Die Botschaft lautet:
  • „Iranians, we will never bomb your country, we love you!“

     

    http://denkbonus.wordpress.com/2012/03/25/we-will-never-bomb-your-country/#comments 



Dienstag, 27. März 2012

essay Osterglocken

Ralf Wendling 
Essay 
Augenblicke in der Natur 
Osterglocken 

Sie läuten Ostern ein. Haha. Ein bonmot? Vielleicht. Altbekanntes Wissen vermengt mit neuen Erkenntnissen. Ich habe es leicht. Ich spüre das Läuten um mich herum. Die Glocken nicken in ihrer Selbstgefälligkeit mit. Kommen empor, werden besucht. Spenden. Geben und nehmen. Dann schneller Rückzug. Narziß! Narzissen. Der Kalender gibt die Richtung vor. Menschliches Wissen. Herrschaft des Wissens und der Macht. Die Osterglocke macht, was sie will. Zwiebel in der Erde, Sonne drauf. Erwachen. Schön den Regen sammeln. Jetzt die Insekten erwarten. Antreten zum Füttern. Ich bestimme! Ausgehungert vom Winter. Gierig. Breites, wohlgeformtes Mundwerk reckt sich dem Stachel entgegen. Die Farbe leuchtet. „Willkommen! Sei mein Gast“. Der Mensch sitzt davor und staunt. Zahlt die Biene? Ein Narziß verlangt keine Bezahlung. Genugtuung. Erfolg. Ja, seht her, ich bin! Kostenlose Speisung. Etwas nehmen sie mit. Bestäubung. Arterhaltung. Verwilderung? Keine Gleichmacherei. Verschiedene Osterglocken. Verschiedene Insekten. Das Los der Natur. Lose, losgelöste Natur. Erwacht zu Ostern. Die Kirchenglocken läuten. Ihr Getöse, je nach Konfession, läutet den Sonntag ein. Oder aus. Prozession in gelb. Farbe der Uneinheitlichkeit, der Randgruppen und auch der bejahenden Lebendigkeit. Sind Osterglocken Narzissen? Im Wortsinne? Oder ist der Narziß eine Glocke? Kurz geschwungen mit voller Lautstärke und dröhnendem Klang? Seht her – ich bin. Schweigen.

Dienstag, 20. März 2012

Freie Energie - für Alle

Ist das eine Utopie?- Wenn man in bekannten Macht- und Manipulationsstrukturen und deren Denkweisen gefesselt ist: ja.
Wenn man etwas weiter denkt und einmal hinterfragt, "ja, was ist denn Energie eigentlich...? dann: nein.
Alles ist Energie, alles "schwingt"; für jeden. Wir erschaffen uns unser Leben, unser Universum, "unsere" Materie. Mit jedem Atemzug, jedem Gefühl, jedem Gedanken, jeder Handlung. Auch vorwärts kommen wir von alleine, mit Muskelkraft, mit dem Verstand, der Intuition. Und irgendeiner flüstert nun: "Das Erdöl ist bald alle..."- und dann haben wir keine "Energie" mehr?
Der folgende Artikel vom Kopp-Verlag, geschrieben von Thomas Mehner ist sicher ein Fingerzeig in die richtige Richtung. Es ist eine Tatsache, das es zumindest im 2.WK Batterien gab, die eine äußerst lange Halt- und Nutzbarkeit hatten, das waren Standardbatterien! Und sie kamen aus Deutschland. Dagegen ist das, was wir heute kennen, Wegwerfmüll.
Den Aufruf von Thomas Mehner kann ich also nur unterstützen. Wir haben das Recht und die Freiheit, Energien zu nutzen, es sind die Energien dieser Welt. Nachstehend der Bericht vom Kopp-Verlag:

Update »Neue Technologien braucht das Land«. Danke für die überwältigenden Reaktionen!

Thomas Mehner

Damit hatte selbst ich nicht gerechnet: Nach dem Erscheinen meines Artikels »Nachschlag zum Thema ›Explosion der Spritpreise‹: Es kann nur eine radikale Lösung geben: Neue Technologien braucht das Land!« erhielt ich mehr als 500 E-Mails, von denen ich die meisten in den vergangenen Tagen zu beantworten versuchte. Das Interesse an den von mir im Bericht angedeuteten neuen (alten) Freie-Energie-Technologien war enorm; viele wollten wissen, was denn da genau in den Jahren bis 1945 durch deutsche Wissenschaftler und Ingenieure entwickelt wurde, um das Energieproblem zu lösen.


Meine Antwort erstreckte sich zunächst einmal auf einige Hinweise zur Existenz sogenannter Ewiger oder Kammler-Batterien, die über die erstaunliche Eigenschaft verfügen, sich selbsttätig aufzuladen. Sie benötigen also keinerlei Ladegerät, das seinen Strom aus der Steckdose bezieht. Ich verwies im Weiteren darauf, dass einige wenige Personen, die sich bis dato mit diesen seltsamen Batterien, die unter der Leitung der SS im Zweiten Weltkrieg bis zur Serienreife entwickelt wurden, beschäftigten, nicht in der Lage waren, ihr Funktionsprinzip zu erklären und dass es deshalb nun darum gehe, einen Unterstützerkreis aufzubauen, der für den Fall der Fälle bereitstehe, um zu helfen, wenn die künftige Untersuchung dieser »Artefakte« aus welchen Gründen auch immer ins Stocken geraten sollte.

Das Problem, mit dem wir hier konfrontiert sind, ist eines, das bisher in der Forschung zur Thematik »Freie Energie« nicht bekannt war: Während man in der »Szene« nach Möglichkeiten sucht eine Maschine zu bauen, die die Raumenergie nutzt, ist es in dem von mir genannten speziellen Fall genau andersherum: Es existiert eine die Raumenergie nutzende Technologie, die aber in ihrer Funktion nicht verstanden wird.

Ich erwähnte nur nebenbei, dass es neben diesen Batterien noch andere Entwicklungen gab, die Stück für Stück ans Licht kommen würden, was aber noch etwas dauere.

Bei mir meldeten sich einige Experten, die ihre Hilfe anboten. An dieser Stelle sei ihnen dafür herzlich gedankt. Danke möchte ich auch all jenen sagen, die mich wissen ließen, dass sie mit Fachwissen nicht helfen könnten, jedoch jederzeit bereit seien, mit unterschiedlichsten Hilfeleistungen Unterstützung zu geben. (Ich komme bei Bedarf gern darauf zurück und werde selbstverständlich in mehr oder weniger großen Abständen über hoffentlich zu verzeichnende Fortschritte berichten. Ich bitte in diesem Zusammenhang um Verständnis, wenn die Beantwortung der zahlreichen Anfragen etwas dauert, denn das Ganze muss ich in meiner knappen Freizeit bewerkstelligen.)

Um falschen Vorstellungen zu begegnen, möchte ich an dieser Stelle wissen lassen, dass die Untersuchung und »Funktionsentschlüsselung« des Objektes, das es nach herkömmlicher Sicht der Dinge gar nicht geben dürfte, sicherlich nicht von heute auf morgen erfolgen wird. Alles wird seine Zeit brauchen. Ein Erfolg auf diesem Gebiet wird aber das Tor in eine Welt aufstoßen, die Autarkie verspricht – zugegebenermaßen etwas, das bestimmte Kreise, die die Globalisierung voranzutreiben versuchen, fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Autarkie (Unabhängigkeit) ist nämlich das genaue Gegenteil von Globalisierung, die massive Abhängigkeiten produziert.

Ich möchte an dieser Stelle ebenso darauf hinweisen, dass unabhängig von meinen speziellen Ambitionen zahlreiche Forscher versuchen, die sogenannte Freie Energie oder auch Raumenergie nutzbar zu machen. Im Moment läuft dazu sogar eine Kampagne.

Unabhängig davon stellte mir einer der bekanntesten deutschen FE-Forscher, Prof. Claus Turtur, einige Informationen zum Thema zur Verfügung, die ich an die interessierte Leserschaft weitergeben möchte:

»Freie Energie für freie Menschen
Freie Energie für ALLE – ohne Umweltbelastung, ohne Gesundheitsrisiken, immer und überall frei verfügbar –, das ist die reale Perspektive einer neuen Energieform, der Nullpunktsenergie des Quantenvakuums, kurz Raumenergie.

Dass sie wirklich existiert und genutzt werden kann, habe ich wissenschaftlich bewiesen, als Physiker und Forschungsgast an der Universität Magdeburg (siehe Abb. 1): Eine elektrisch geladene Scheibe erzeugt ein elektrisches Feld, das ohne elektrischen Strom einen Rotor zum Drehen bringt. Leider ist der Aufbau viel zu leistungsschwach für einen technischen Einsatz. Da ich grundsätzlich frei für alle Menschen arbeite, ist alles Open Source zugänglich.

Bekannt wurde diese Energie in der Astro- und in der Quantenphysik (siehe auch Casimir-Effekt). Unser Universum besteht zu circa zwei Dritteln aus dieser unsichtbaren Energie. Seit Menschengedenken strömt sie aus dem Universum zu uns. Schon 1930 hat Nikola Tesla ein Auto damit angetrieben. Heute gibt es zahlreiche Raumenergiekonverter, einige mit offiziellen Prüfgutachten (Amerika: terawatt-converter mit TÜV-Zertifikat sowie Underwriters-Lab.-Inc.-Zertifikat; Australien: lutec-converter mit SGS-Zertifizikat). Leider werden Erforschung und Produktion der Raumenergiemotoren unterdrückt, sodass man noch keine Geräte kaufen kann.


Abb. 1: Elektrostatischer Rotor zur Wandlung von Vakuumenergie

Nun habe ich ein theoretisches Fundament entwickelt, nach dem man leistungsstarke Raumenergiemotoren für die allgemeine Energieversorgung bauen könnte (siehe Abb. 2) mit einem rotiernden Magneten in einem LC-Schwingkreis. Die praktische Umsetzung in ein tatsächliches Gerät erfordert aber noch einige Forschungsarbeit, die ich leider nicht machen kann, weil ich nicht die Möglichkeiten dazu habe.


Abb. 2: Prinzipskizze eines Elektromechanischen Doppel-Resonanz-Konverters nach Claus Turtur

Alle, die die neue Energie kennenlernen, sollen wissen, dass sie:
  • umweltfreundlich und ohne Gesundheitsrisiken,
  • kostenlos,
  • unbegrenzt, immer und überall verfügbar,
  • frei zugänglich für alle Menschen
ist. Diesbezüglich gilt mein Wahlspruch: FREIE ENERGIE FÜR FREIE MENSCHEN!

Alle, die diese Energieform nutzen wollen, sind herzlich eingeladen, ihr zum Durchbruch zu verhelfen. Alles, was Sie hierfür tun müssen, ist: Erzählen Sie möglichst vielen Freunden, Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Kollegen davon. In der freien Marktwirtschaft wird nur angeboten, was nachgefragt wird. Wenn viele Menschen davon wissen, bekommen wir Maschinen zur Nutzung dieser Energie.«

Ich meine, wir sollten beide Wege gehen: Die aktuellen Anstrengungen zur Nutzung der Raumenergie durch noch zu entwickelnde bzw. zu produzierende Systeme wie auch das Projekt zur Entschlüsselung von etwas bereits Vorhandenem, das diese Energieform ausnutzt, unterstützen. Diese Zweigleisigkeit dürfte schneller zum Ziel führen als die bisher nur versuchte Fahrt auf einer »Einbahnstraße«.