Wirtschaft manipuliert, an den Strippen der Politik-Marionetten zieht....
Salut, ich bin Ralf (Ralph), Deutscher und lebe als Freelancer - Explorer - seit einigen Jahren im geheimnisumwitterten und lichtvollen Katharerland-Südfrance. Ich bin offen für Alles und erfreue mich meines wundervollen Lebens. I am Ralph, German - living as a Freelancer - Explorer- in the famous Land of Cathares, in the delightful south of France. I am open for ALL - every moment i'm discovering News and enjoy my wonderful life here...
Samstag, 11. Mai 2013
Wer uns regiert- oder besser, wer uns "beherrscht"...
Traurig- doch ich meine, WAHR; wer, aus welchen Gründen, Kriege anzettelt,
http://youtu.be/VuO2vQBwDGU
Freitag, 19. April 2013
Dienstag, 16. April 2013
Essay Tiefes Verlangen
Ralf
Wendling
Essay
Augenblicke
in der Natur
Tiefes
Verlangen
Ich
bin bereit. Bereit, mich inspirieren zu lassen. Bereit, alles,
wirklich alles anzunehmen. Aufzunehmen. Ich lasse mich verführen.
Mit jeder Faser meines Seins. Verführen meint hier, die Führung
annehmen, die innere Stimme zu goutieren, die Einwirkungen der
äußeren Welt zu beachten und gefiltert an meine innere
Welt weiterzuleiten.
Körper,
Geist und Seele sind auf der Suche. Jedes noch so feine Signal wird
erspürt, ertastet, wahrgenommen. Die kleine, doch energiereiche
Flamme in mir will wachsen. Die Meridiane wollen die freigesetzte
Energie transportieren, dahin, wo sie gebraucht wird. Meine
Energiezentren, die Chakren, sind, gleich einer Muschel, die sich von
feinsten Essenzen aus dem Meerwasser nährt, sensibilisiert,
leicht geöffnet. Mein Körper ist gespannt wie eine Feder.
Mit jedem Atemzug wird das Sehnen nach Erfüllung stärker.
Das was ich ausatme, braucht jetzt viel Raum. Überschüssige
Energie, Verbrauchtes, verschwindet im freien ätherischen Raum
und hinterlässt den
Platz,
den das Neue, das Frische, das ich lustvoll in mich lasse, das ich
intensivst einsauge, benötigt. Mein Freiraum, meine Kapazitäten
sind unendlich. – Grenzen setze ich nicht.
Die
Zeit der Limitierung ist vorüber. Freiheit regiert. Der
Absolutismus freiheitlichen, freizügigen Verlangens.
Befriedigung der Sinne. Intimes Glück in mir. Mit dem, was ich
sein darf. Was ich will. Und ohne Hemmungen packe. Festhalte.
Die
Triebfeder meiner Existenz zeigt mir nun mit jedem Hauch, jeder
Bewegung, jedem Augenaufschlag ihr Gesicht. Mein Gesicht.
Im
sinnlich-fordernden, fröhlich-unbekümmerten Ausleben dieses
Verlangens erkenne ich mein wahres Sein.
Ich
atme und lebe Es.
Dienstag, 2. April 2013
In einer Gemeinschaft leben...
In einer Gemeinschaft bewusst, verantwortungsvoll leben, gemeinsam gestalten, etwas bewegen und aufbauen. Frei und selbstbestimmt das Leben genießen. Den Beruf als Berufung sehen, die „Arbeit“ als Erfüllung. Das Naturprojekt „La Source“ schafft eine „Dorfgemeinschaft“ (mehrere Generationen), die Projekte initiiert und erfolgreich managt, persönliche Frei-Räume akzeptiert, verantwortungsvoll dem Gemeinwohl und dem Einzelnen dient. Gemeinsame und persönliche Erfolge, durch das Einbringen von Stärken und Potential, generieren finanzielle Freiheit.
Im Hier und Jetzt finden wir zwischen Tradition, Ursprünglichem und den „Erfordernissen“/Ansprüchen eines „modernen“ Lebens eine Balance, wo Ökonomie, Ökologie, Nachhaltigkeit, Respekt, Akzeptanz und Lebensfreude im Einklang sind.
Wir haben mit dem Departement „Tarn“ (Südfrankreich, Midi-Pyrenäen) eine Gegend gefunden - sanfte Hügellandschaften, kleine wilde Flüsse, intakte Natur und zahlreiche Hameaus (Wohnsiedlungen aus Natursteinen), die ein Leben in Gemeinschaften ermöglichen. Es ist ebenso wichtig für uns, dass die Weltkulturerbestadt Albi mit ihrem kulturellen Angebot nur einen Katzensprung entfernt ist.
Wir freuen uns auf Interessenten, Ideen, Anregungen, Gespräche und eine Gemeinschaft, mit der wir dem Leben eine neue Richtung geben können. Schreiben Sie uns, sprechen Sie mit uns – wir freuen uns auf ein Kennenlernen. Augenblicklich sind wir nur über e-Mail erreichbar.
Bettina Gebel & Ralf Wendling
bettinagebel@gmx.de
Freitag, 29. März 2013
Essay Zeitungsjunge
Essay
Augenblicke
in der Natur
Zeitungsjunge
Ich
hätte nie gedacht, dass ich meine – temporäre - Erfüllung
mal als Zeitungsjunge finde. Wahrscheinlich der „älteste“
Zeitungsjunge auf dem Globus. Und, gemessen an den Geschwindigkeiten
junger Dynamiker, vielleicht sogar eher eine „Zeitungsente“. Halt
mit stabilen Schuhen. Meine „Ecco“-Walkingmodelle tragen mich am
Südhang von Saint Affrique in ungeahnte Höhen. Höhenmeter.
Ich spüre die neidischen Blicke der Himalaya-Kletterer, die ja
immerhin mit Sherpas unterwegs sind, während ich mich mit meinem
französischen Impressario, einem flotten 60er, durch die
südfranzösische Kleinstadt schleppe. Wahrlich kein
Eldorado. Schätze kann ich hier kaum heben. Zumindest keine
irdischen. Doch tief bücken darf ich mich – wegen der
niedrig-hängenden Briefkästen. War hier vormals eine
Zwergpudel Zeitungsausträger? Oder testet das fürsorgliche
Universum die Gelenkigkeit meiner Hüften und Knie? Soll es
ruhig, da ich kraxeln, Treppenlaufen und eben Walking bestens gewöhnt
bin, schert´s meine Knochen etc. wenig.
Ich
hab´ mir – entgegen meiner Ideale – den Rentnerhügel
gewählt, „un Quartier fatigante“, wie der Chef-Distributeur
lakonisch anmerkt. Ich sehe die dunklen Holztüren, geschlossenen
Fensterläden, gepflegten Vorgärtchen und nehme, mehr aus
den Augenwinkeln, denn ich bin ja zum Arbeiten hier, die Baskenmützen
und begraute Kahlköpfigkeit hinterm Steuer schneckengleich
dahindefilierender Fahrzeuge in gedeckten Farben wahr. „Pas de
publicité“ – ein Schild, „bitte keine Werbung“, in
zartem Grün, verlangt Aufmerksamkeit. Beachtung. Ja keinen
Fehler machen als Zeitungs-Frischling. Der eisige Regen, (warum such´
ich mir den Job im Winter aus…?) angetrieben mit –
geschätzter – Windstärke „7“ peitscht mir in
Südfrankreich ins Gesicht. Der Südhang wird zur grimmigen
Visage – einer Illusion und wohl eher eine Abart des Nordhangs. Was
soll´s, die rund 6-8% Steigung läßt´s mir warm
werden. Patrick hat sich ins Auto zurückgezogen und prüft
würdevoll die Gesamtlage. Rund 600 St.Affricaine (das ist kein
Stamm in Benin, das sind Gratis-Zeitungen) und 1.200 Prospectus gilt
es zu verteilen. „Also, halte Dich ran“, raunt mein forscher,
innerer Schweinehund mir zu.
„50
Euro“ flüstert mir derweil mein kritisches Verstandes-Ego ins
Gemüt. „50 Euro für einen Tag St.Affricaine“. Ich
versuche, die Umrechnung in einen Stundenlohn zu vermeiden, denn der
Betrag ist brutto, incl. Fahrtkostenzuschuß. Mein
Millionärs-Dasein ist, mit viel Optimismus, im Entstehen
begriffen. Kneifen gilt nicht. Nach dem finanziellen Absturz folgt
nun die erste Chance zum Geldverdienen und Patrick hilft mir dabei.
Uneigennützig. Das verdient Respekt.
Natürlich
mit meinem Humor gemischt. Und mit meiner Energie. Er versteht
das. Er fühlt, dass ich ihn akzeptiere.
Das
ich auch diese Aufgabe akzeptiere. Und ernsthaft wahrnehme. Wenn auch
mein Augenzwinkern humorvoll-selbstironische Komponenten hinzufügt.
Bestimmt
folgt auf den Eisregen die Sonne. Demnächst. Am nächsten
Mittwoch.
Am
Südhügel von St. Affrique.
Dann
schwitz´ ich unter südlicher Hitze.
Mit
meinen Zeitungen.
Sonntag, 17. März 2013
Essay Die Katharer
Essay
Augenblicke
in der Natur
Die
Katharer
„Die
Geister, die ich rief“ mögen die dem Tod geweihten Katharer, die auf der Burg
Montsegur bis zum letzten Wassertropfen ausgeharrt hatten, gerufen haben, ehe
sie ihre Körper der Natur überantworteten. Wahrlich, diese Geister der
Inquisition, wurden von ihnen nicht gerufen; diese Plage, gesandt vom
machtgierigen Papst und vom beutegierigen König von Frankreich, bestand aus
Söldnern und Adligen, die ihren Einflussbereich erweitern wollten.
Ob
diese Katharer tatsächlich den körperlichen „Tod“ einfach hinnahmen oder
vielmehr eine Reise in ein lichtvolles Sein antraten, ist nicht sicher
überliefert. Zu viele Informationen fraß das Feuer der Inquisition und weiterer
unsäglicher Epochen „unter dem Kreuz“.
Die
Katharer: Eine „Bewegung“, eine Region in Südfrankreich des 12./13.
Jahrhunderts. Ich nenne sie die ersten Atheisten, Freidenker in einer Zeit, wo
die (damalige) Kirche alles für sich in Anspruch nahm, ohne jedoch den Anspruch zu besitzen, was mit Gott,
Huldigung, Demut und weiteren religiösen Anschauungen zu tun hatte. Ja, auf
jeden Bereich des Lebens Einfluss zu nehmen. Es ging um Macht und irdische
Besitztümer.
Da
waren die Katharer mit ihrer „Naturgeister-Philosophie“, respektive ihrem
festen Glauben an das Göttliche in der Natur wie ein Stachel im Fleisch einer
eigentlich dekadent-ausschweifenden und doch, nach Außen,
keusch-sündenverängstigten Gesellschaft, die eben dem „Einen“ und seinem
„Stellvertreter auf Erden“ alles unterordnete und dieses Marketinginstrument
mit aller Gewalt auch in die Hirne und Herzen der Menschen zu hämmern
versuchte.
Die
Liebe zur Natur, zu den Kleinodien, die sich in jedem Regentropfen, jedem Same,
jeder Erdkrume verbergen, hatte da keinen Platz.
Auch
nicht die Toleranz gegenüber Andersdenkenden, welche die Katharer praktizierten
und an ihren Schulen lehrten. Philosophie, Sprachen, Minnesang, ja die Mystik
der Kabbala trugen zur „Allgemeinbildung“ bei; der Adel war, in jenen Zeiten
eine Ausnahme, literarisch gebildet.
Geistige
Freiheit vereinte sich mit kultureller Schaffenskraft und weltlichem Wohlstand; das Languedoc war ein,
für damalige Verhältnisse, blühendes Land. Frauen und Männer lebten in einer
gewissen Gleichberechtigung, kirchliches Hierarchiedenken war ihnen genau so
fremd wie gewalttätige Auseinandersetzungen.
„Gott
ist direkt bei uns – wir haben alle den direkten Zugang zur Schöpfung“ – so
könnte ein Glaubenssatz dieser Gnostiker gelautet haben.
Sie
nahmen die Natur, wie sie ist und hielten nichts auf die Glorifizierung eines
Propheten, der gekreuzigt, also getötet wurde und somit sterblich war. Dadurch
entfiel bei ihnen die Akzeptanz des „Übernatürlichen“ zum Zwecke des
Machtmissbrauchs. Das missfiel der Kirche des orthodoxen Katholizismus.
Denn
wenn alles ganz normal ist, Sterbliche eben sterben, wie kann ich dann das
Außergewöhnliche finden, um den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen? –
Eben. Da lag der Punkt.
Und
dieser Punkt, diese Aktionen setzen sich, außerhalb der „Kirchen“, bis heute
fort. Heute lauten sie „Massenpsychose“, Erzeugung von fortwährenden Sorgen,
Angst, „Erlaß“ von Gesetzen, die bereits bestehende Gesetze toppen, sodaß viele
„Juristen“ schon gar nicht mehr wissen, was eigentlich gilt. Dieses System der
Angst, aufmunitioniert durch Marketingschachzüge wie Schweinegrippe,
Klimaerwärmung, „Überfremdung“ etc. durchzieht alle Informationskanäle,
Paragraphen, Wissenschaften – und wieder mit dem Ziel der Unterdrückung,
(geistiger) Freiheitsberaubung und Geldvermehrung für die, die an den langen
und ausgeklügelten (oder ausgeklüngelten) Hebeln der Macht sitzen.
Wir
Katharer der Neuzeit, die Indigokinder und die Kristallkinder, die
Naturliebhaber und Freigeister, die Anthroposophen und selbstbestimmt Lebenden,
haben die Aufgabe, ja das Glück, diesem überkommenen System das letzte Geleit
zu geben – den Abgesang und uns auf das Werteprinzip des Neuen, Frischen,
Vitalen, des respektvollen und akzeptierenden Miteinander zu freuen.
Freitag, 1. März 2013
Essay Glauben
Ralf
Wendling
Essay
Augenblicke
in der Natur
Glauben
Meine
Wurzeln reichen tief. Tief in die Erde. Mein Fundament ist stark. Die Erdung
gibt mir Stabilität und eine Basis für meinen Glauben. In einer (äußeren) Phase
des Suchens, der Bedürftigkeit hilft mir die Erkenntnis, das alles, was
passiert, mir dient, meiner Entwicklung, meinem Sein. Natürlich will mein Ego,
mein Verstand mir Sorge und Not aufzeigen, doch ich schaue lieber auf die Gunst
des Augenblicks.
Gerade
heute (vielleicht auch morgen) reicht das Brennholz, Hundefutter ist da.
Wir
haben eingekauft, somit ist auch unsere Versorgung für diese Woche gesichert.
Die
Pferde mögen ihr Heu – der Stall, in unmittelbarer Nähe unseres Häuschens, gibt
Sicherheit.
Der
Blick zum Friedhof – na ja. Da ich nicht an die christlichen „Lehren“ vom Tod
glaube, schaue ich mir die Zypressen- und Granitgeschmückte Etappe zwischen
Verweilen und Gehen von Körper und Seele, immer wieder mit Interesse und
philosophischen Gefühlen an. Wir glauben an unser Projekt, an unser „Ziel“,
daran, das wir jetzt verwirklichen, wofür wir hart gearbeitet, gekämpft,
durchgehalten haben.
Wofür
wir viele Umwege, Entbehrungen, schmerzhafte Erfahrungen in Kauf genommen
haben. Und unser Glaube wird bestärkt durch die wundervollen Menschen, die uns
begegnen, durch die Entwicklung, die wir genommen haben, die Hilfe, die Treue
unserer Tiere und unsere Gemeinschaft, in der wir leben, fühlen und handeln.
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