Samstag, 25. September 2010

Wildsammlung & Nachhaltigkeit

Was bedeutet für uns (la source) nachhaltige Wildsammlung? Ganz einfach. Die Natur nicht auszurauben.
Wir nehmen (aus unserer Intuition & Erfahrung heraus) nur soviel oder sowenig, daß für alle anderen genug übrigbleibt. Und für das nächste Jahr... - Das beurteilen wir von Frucht zu Frucht, Pflanze zu Pflanze und eben von Jahr zu Jahr.
Hierfür braucht es u.E.  keine gesetzlichen Regulierungen, wie es einige Organisationen (warum auch immer...) anstreben.
Die Menschen unter den "Kardinalverdacht" zu stellen, daß sie eben nicht vernünftig und nachhaltig sind, bewirkt am Ende genau das Gegenteil von dem, was im Ansatz beabsichtigt ist.
Die Menschen suchen sich ein Schlupfloch, ignorieren die ewige Bevormundung und Regulierung und nehmen sich das, was und wo sie wollen.
Lasse ich den Menschen Eigenverantwortung, akzeptiere und respektiere ich sie. Dieses Verhalten zeigen sie dann wiederum auch anderen und der Natur gegenüber.
Genau hier setzen wir u.a. mit unserem Konzept von la source an:
Offenheit...Verständnis...Akzeptanz....Liebe...Respekt...harmonische Gemeinschaft.

Mittwoch, 15. September 2010

essay - Ewiges Licht

essay

Augenblicke in der Natur

Ewiges Licht

Da geht sie auf, die ewig Freundliche. Lächelnde. Außer Strahlen sehe ich nichts, empfinde ich nichts. Ewige Strahlen werfen ihr Licht über den Horizont. Firmament lichter Kraft. Waagerechtes Leuchten mit vertikal-tiefer Intensität. Schaue ich von unten nach oben, wird es hell. Fällt mein Blick herab oder besser - wandert er langsam, versinke ich mit meinen Emotionen in der Dunkelheit. Abend. Stille. Überall. Ringsumher.
So wandert der Tag zur Nacht und gemeinsam erwarten wir den Morgen. Aus güldener Freundschaft wird silberner Lohn. Aus sprießendem Wachstum  entsteht ruhiges Verhalten. Innehalten. Die erneute Ruhe vor dem erneuerten Erwachen. Das Orange-rot des Abends tauscht der Morgen gegen das Rot-orange des erwachenden Tages.
Der Fluß der Gedanken und das Fließen der Farben. Wie schnell springt das Jahr auf dem Kalender, wechseln die Erlebnisse. Und die Erkenntnisse. Verbunden mit den natürlich-colorierten Sichtweisen. Gefühltes Sein. Unterbrochen durch Festhalten am alltäglichen Denken und Handeln. Logische Abfolge strukturierten Lebens. Gesetzmäßige Haltung im Anblick der Paragraphen. Und dann mein Gefühl. Mein wahres Sein. Ich - verewigt. Eine Wolke. Zart. Weich. Fließend. Zulassend. Kein Widerstand mehr. Der wird harmonisch umwebt.
Schwebezustand ewigen Glücks.
Die Biene macht Pause auf dem lockenden  Blatt der Malve. Ich schaue hin. Höre zu.
Nehme auf. Finde mich wieder in der lichtvollen Vergänglichkeit allen Seins.
Mein Licht ist.

Freitag, 10. September 2010

Spätsommer-Herbst - Erntezeit

Und die ganze zwei-vierbeinige Truppe ist im Einsatz. Die Qualität der Rohstoffe für unsere "naturasoleil"-naturprodukte aus nachhaltiger Wildsammlung wird intensiv geprüft:
Fruchtigkeit, Biß, eben der Geschmack der wildwachsenden, auf  600 m Höhenlage in den monts-de-lacaune in Südfrankreich unter der entsprechenden Sonne reifenden Brombeeren (das sind die mit den Dornen).

n a t u r a s o l e i l



Kombiniert mit Honigmelone, Rohrzucker und etwas Honig aus dieser Region bereiten  wir nun eine leckere Konfitüre zu.

Und als Käseliebhaber (wir haben immerhin 4 handwerkliche Käsereien in der unmittelbaren Umgebung) genießen wir die neue Kreation eines Brombeergelees mit dem mild-würzig-cremigen Schafs-und Ziegenkäse  unserer Nachbarn.  Eine interessante kulinarische Erfahrung, die auch in den dunklen Herbst- und Wintermonaten etwas südlichen Flair zum Diner zaubert.
Dazu später mehr...

Freitag, 27. August 2010

Essay "Vergänglich"

Essay

Augenblicke in der Natur

Vergänglich


Der Strand lockt. Ein Flussufer.
Braun-grauer Schlick. Kiesel. Quarze. Ewig rundgescheuert, geglättet, poliert.
Zartes Grün sprießt da, wo das Wasser weicht. Ein Stausee in den Bergen. Kontrolliertes Naß. Das Wasser: Sauber. Nicht klar – zuviel Bewegung, Menschen, die baden, schwimmen.
Erholung mit genügend Platz. Der Fluß formt hier einen Halbkreis um eine Landzunge. Ich versuche die Schichten, welche durch die Trockenheit freigelegt werden, zu zählen. Sedimentierte Treppenstufen aus Schlamm, Geröll. Die Sonne zehrt am Wasseretat. Noch gluckst und plätschert es. Ein bisschen. Alle erwarten den Regen. Er wird den Fluß mit seinem Stausee erfrischen.
Ein Schild: „Baignade interdit!“ – Eindeutig. Ein Verbotsschild. Noch eines.
In rot-weiß. Das andere in schwarz-weiß-rot. Gottseidank bin ich hier in Frankreich. In Deutschland unmöglich.
DIE Farbgebung bei DEN gleichgeschalteten Gutmenschen!
Rot-Grünes Entsetzen. Politikergrimassen-  und Gebärden des Abscheus. Der Aufschrei! Nie wieder schwarz-weiß-rot! Dann lieber Rosa. Paßt bei vielen auch besser. Signalfarbe derer, deren angebliches Anderssein schon längst in gleichgeschalteter Konformität erstickt ist. Nur die Parteibücher haben gewechselt.
Sinnieren bei 35° C. Schattenlage. Himmelblau oben. Beige (die getrocknete Variante von braun-grau) unten. Das Wasser? – Chamois bis Fluorit-Grün.
Platsch! Ich fang´ mir einen Edelstein-Tropfen. Brustschwimmen. Rücken. Kraulen. Beinschlag. Eine Bahn Delphin. Fertig. Ruhen. Rückenlage und Zwerchfellatmung. Entspannung total. Blick auf die Felsen gegenüber. Mit Eichen, Kiefern, Farn und Heidekräutern grün-melangiert bewachsen. Barfußlauf. Schritt für Schritt. Leicht. Da! Ein Fossil! Meine Augen weiten sich. Das Herz lacht. Ein Flusskrebs, von der Hitze ausgedörrt. Ein Fragment mit ökologischen Ausmaßen. Da ist noch einer. Nur noch hell-weiße Strukturen. Klar erkennbar. Der Kopf. Die Scheren. Der Schwanz. Ein Antippen. Er zerfällt. Kehrt zurück zur Erde. Gibt zurück, was er einst bekam.
Und der Himmel lacht.
Ich freue mich.

Sonntag, 22. August 2010

Sommerimpressionen france du sud

Da wächst doch glatt am Wegesrand ein Pflaumen/Mirabellenbaum, hat sich wohl "wild eingekreuzt"

Samstag, 31. Juli 2010

Natur erleben - Gesund bleiben: "Das Zukunftsprojekt"lebt im Hier und Jetzt

Ganzheitliche Sichtweisen in der Praxis für alle Altersgruppen



Ein neuartiges Konzept, entwickelt von dem Gesundheitsberater, Autor und persönlichen Trainer  Ralf Wendling sowie von Bettina Gebel, Persönlichkeitsberaterin und „Pferdeflüsterin“  bringt

„die Menschen der Natur und somit sich selbst wieder näher“.

Dies ist der Leitsatz des Unternehmens La source.

Im Süden Frankreichs, in dem Mittelgebirge der „Monts de Lacaune“, nicht weit von der alten Katharerstadt Albi, entsteht derzeit auf 80 Hektar Land, einem Naturgrundstück mit Wald, Kräuterwiesen und Trinkwasserquellen, das ethisch-soziale Projekt „Lebensfreude- La Source – Quelle der Natur“.

Viele Menschen kommen im Alltags-Berufsleben nicht mehr dazu, Ruhe zu finden und Kraft zu tanken. Sie fühlen sich ausgebrannt und den Anforderungen nicht mehr gewachsen.

Die häufige Folge sind Depressionen, die mit so genannten „Antidepressiva“ bekämpft werden. Studien zeigen, dass bereits über 30% der Berufstätigen Psychopharmaka nehmen;

Tendenz: steigend. Angst vor Arbeitsplatzverlust, Auseinandersetzungen in der Familie, eine überbordende Bürokratie sowie fehlende soziale Kompetenz und finanzielle Nöte führen zu scheinbar immer stärkeren Belastungen.

Hier hilft die Natur - und zwar komplementär. Alles wirkt zusammen, Nebenwirkungen gibt es – üblicherweise - nicht, denn Natur kann man nicht überdosieren. Man kann sie allerdings gezielt, bewusst einsetzen.

Bettina Gebel & Ralf Wendling haben, aufgrund Ihrer Erfahrung als Führungskräfte und durch den Umgang mit ihren Klienten während ihrer Selbstständigkeit in der Persönlichkeitsberatung, die „naturasoleil“-Naturerlebnisseminare entwickelt, Seminare für Menschen in der Natur. Einzelcoachings sowie Gruppenseminare, Begegnungen mit den Elementen, den Pflanzen, Tieren (Pferde als Spiegel der Seele), wecken die Sinne und sorgen für nachhaltige Erlebnisse der besonderen Art. Natur als wirkende Kraft wird auch zunehmend in der Garten- bzw. Landschaftstherapie eingesetzt. Die beiden Berater   versuchen, die Kreisläufe der Natur, die jahreszeitlichen Abläufe für die Menschen sichtbar zu machen und bringen hierbei die eigenen Erkenntnisse, den eigenen Weg zum Selbst und zur Bewusstheit, zur Gesundheit mit ein.

Die sanfte „Feng-Shui“- Umgebung ermöglicht es den Gästen, Familien mit Kindern, Managern und Firmenangehörigen, in Ruhe „anzukommen“, loszulassen und zur eigenen Urkraft und somit auch zur eigenen Bewusstheit zu finden.

Einen „Jo-Jo“- Effekt gibt es bei diesen Methoden, wie u.a. typgerechte Atem-und Stimmübungen, Meditation, Tiefenentspannung,  zielgerichteten Bewegungen und zahlreichen Elementen der TCM (traditionellen chinesischen Medizin), Jin-Shin-Jyutsu, Kräuterheilkunde, homöopathischen Elementen, mit Sicherheit nicht.

Es werden nicht die Symptome behandelt, sondern die Menschen an die Ursachen herangeführt.

Wie Bettina Gebel und Ralf Wendling betonen, liegt ihr Focus darauf, dass ihre Klienten eigene Werte erkennen und durch  positive Gedanken sowie entsprechende Gefühle Impulse für die eigene Entwicklung wie auch Gesundung von Körper, Geist und Seele geben.

Die Natur als allgegenwärtiger, nicht wertender Lehrmeister hilft den Menschen bei ihrer Entwicklung, also Tiere, die Pflanzen, all das, was in dieser teils "wilden", teils kultivierten Landschaft zu finden ist.

Ein Netzwerk von ausgesuchten, ganzheitlich arbeitenden Therapeuten und Heilpraktikern in den deutschsprachigen Ländern bietet den Klienten eine sorgfältige Unterstützung bei allen Themen, insbesondere auch nach dem Aufenthalt in Südfrankreich.

Ökologische Naturprodukte aus nachhaltiger Wildsammlung runden das integrierte Angebot ab.

n a t u r a s o l e i l - naturprodukte


Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist der achtsame Umgang mit der Natur. So wird der Natur unter nachhaltigen und ressourcenschonenden Gesichtspunkten nur das entnommen, was einer „Arterhaltung“ nicht widerspricht. Durch den Anbau von (alten) Kulturpflanzen in Permakultur, z.B. Lein/Hanf,  werden keine Pestizide eingesetzt. Die Pflanzen gedeihen in harmonischer Gemeinschaft, ein „System“, in dem auch die Menschen jahrtausendelang gesund und glücklich lebten.
Stromerzeugung (zur Netzeinspeisung) erfolgt unter Nutzung der Dachfläche der Reithalle,
auf 1.900 m²ist  eine gebäudeintegrierte Lösung möglich.
Energie wird auch über ein mit Biomasse betriebenes Blockheizkraftwerk erzeugt werden, welches ebenso Strom zur Einspeisung ins Netz liefern kann. Regenwasser wird in Zisternen gesammelt und zur Bewässerung verwendet.

Abwasser wird mit Hilfe von Mikroorganismen geklärt und Abfälle kompostiert.



Der Betrieb ist bisher schon als Reitbetrieb ganzjährig geöffnet, das terrassierte Terrain befindet sich autark auf einer Höhe von 500 m oberhalb eines kleinen Flusses. Die Übernachtung erfolgt in Holz-Chalets, die regionaltypisch-naturnah eingerichtet sind und, da diese Themen-Häuser (z.B. Waldhaus, Felsennest) separat in die Landschaft eingefügt sind, jedem Gast eine individuelle Erholungsmöglichkeit bieten. Außer den von der Natur gebotenen Möglichkeiten, wie Flussschwimmen, Felsenklettern, Beeren-Pilz-und Kräutersammlungen gibt es einen Barfußpfad, der die Natur- und Aufenthaltsplätze des Terrains, wie Kräuterschnecke, Teehaus, Sauna/Schwitzhütte, Fischteich, Garten der Sinne, den Holzpavillon für Pferde und Menschen (Seminarhaus) miteinander verbindet. Ein Felsen-Amphitheater sorgt für abendliche Abwechslung.
Eine Reithalle gem. internationalen Standards, Pferdeboxen sind vorhanden.
Außerdem gibt es, für Kochevents, eine Gemeinschaftsküche und einen Original-Steinbackofen, der ursprüngliches Backen mit all seinen Geschmacksnuancen zum Erlebnis werden lässt.

Die Tatsache, dass psychische und physische Gesundheit die Voraussetzung für ein glückliches, harmonisches Leben ist, wird in diesem neuen Konzept nicht nur angedacht, sondern ganzheitlich verwirklicht.

Keine durch Modetrends eingeengte Sichtweise, keine Dogmen, sondern die Rückbesinnung auf das Ursächliche: „Ich bin“. Finde ich zu mir, besitze ich die Energien, dann funktioniert auch mein Leben, der Alltag, der Beruf. Ist der Einzelne stark, stärkt er die Gemeinschaft. Dort, wo starke, harmonische Gemeinschaften sind, haben Hass, Angst, Neid keinen Platz. Die Menschen fühlen sich wohl – und sind gesund. Mit dieser Intention „arbeiten“ Bettina Gebel und Ralf Wendling.

Nähere Informationen per E-Mail: info@quelle-der-natur.com

auch über die (deutschen) Homepages (die französische ist in Vorbereitung):

www.natur-und-familie.de

www.quelle-der-natur.com

Telefonisch mobil: 0151/58148826

Samstag, 10. Juli 2010

Les mineraux du Tarn

Das departement  Tarn; Wälder, Gewässer, Steinerne Schönheiten...

Die Fluorite des Gebietes "Tarn" waren und sind wegen ihrer aussergewöhnlichen Klarheit und Färbung und auch, durchaus der imposanten "Größe"wegen, des Wachstums von Jahrmillionen,
beliebte Schmuckstücke von Sammlungen, Börsen.
Wer einmal in die Tiefe der Kristalle geschaut hat, dieses vielschichtige Scheinen, dieses lichtblaue, mal kräftig, mal sanft glänzende Lichtspiel, fühlt, wo sich die Energien vergangener Dekaden vereinen und den Betrachter durchaus mitnehmen auf eine Reise ins immerhelle Universum.
Alte Pfade führen zu den Fundstellen, die man sich mit Ausdauer erarbeiten "muß", fast Urwald, brombeerumrankt, Farnüberwuchert, Lianen schauen von den Bäumen herab, Bäche sprudeln entlang des Weges, Felsnasen weisen denselben...
Einsamkeit, Ruhe, in sich gehen und aus sich herausgehen, unisono...
Lassen wir die Bilder sprechen, "aus der freien Hand" geschossen; die Sonne ist der Scheinwerfer.

Und aus einem "filon" in der Gegend von Mont-Roc noch ein Skelettquarz (eigentlich ein Päärchen)