Dienstag, 25. Oktober 2011

essay - die Liebe des Augenblicks

Essay

Augenblicke in der Natur

Die Liebe des Augenblicks

Mangel. Sorgen. Ängste?- Her damit! Ich nehme sie an. Umarme sie. Akzeptiere sie. Sie haben sich mir zu stellen. Sie sind meins. Ureigen. Aufgestiegen in mir. Gewachsen. Produziert?
Ich schaue ihnen ins Gesicht. Augenmaß. Nein, Du entkommst mir nicht. Ich werden Deine Essenz nicht aussenden. Andere werden meine Unzufriedenheit nicht spüren. Bleib hier! Ich bin der Boss. Liebevolle Umarmung. Intensiv. Ich bin fertig mit Euch. Ich entlasse Euch in Frieden. Adé, Mangel, Sorgen, Ängste. 

Die Liebe des Augenblicks gewinnt.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Die Finanzen und kein Ende

Der Kopp-Verlag schreibt - und ob ich ihm vertraue oder auch nicht, 
das was passiert, passiert -und vieles ist gesteuert, die manipulierte Presse teilt es nicht mit- doch WIIIIIIIRRRR zahlen den Mist! Wie lange eigentlích noch????  
Wir sind das Volk-wir stehen auf!!!

Pleite-Griechen: Bürger als Laborratten der Banken

Udo Ulfkotte

Stellen Sie sich vor, Sie sind bankrott. Keiner gibt Ihnen mehr einen Kredit. Unsere Medien berichten derzeit Tag für Tag, wie pleite viele griechische Bürger sind. Sie verschweigen dabei allerdings, dass in Griechenland gerade ein völlig neues Finanzsystem erprobt wird, damit das Ponzi-Schema des ungedeckten Kapitalflusses doch noch eine Weile so weiterlaufen kann. Griechische Banken vergeben jetzt noch ganz schnell viele Pleite-Kredite an völlig bankrotte Pleite-Griechen. Sie haben richtig gelesen: Wer bankrott ist und seine Schulden garantiert nicht zurückzahlen kann, der bekommt jetzt ohne Sicherheiten Sonderkredite für die Rückzahlung von Schulden. Das macht aus Sicht der Banken durchaus Sinn.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/pleite-griechen-buerger-als-laborratten-der-banken.html 


Und auch das griechische Volk, wie das Deutsche, ist Opfer, hineingezwängt unter einen Euro-Hut, und jetzt....
Wie geht´s wohl weiter???
Ralf Wendling

Gedicht - Es ist die Zeit gekommen


Es ist die Zeit gekommen

Es ist die Zeit gekommen,
die Zeit der Natur
die Zeit der Veränderung,
die Zeit des Loslassens,
die Zeit des Handelns,
die Zeit des „Ich“
und die Zeit für das Neue-
diese Zeit ist gekommen.

Es ist die Zeit gegangen,
die Zeit der Kriege
die Zeit des Hasses
und des Neides,
die Zeit der Unvernunft
und der Zerstörung,
die Zeit des Abwartens
und die Zeit des Gehorchens-
diese Zeit ist gegangen.

Und die Zeit der neuen Seelen ist gekommen,
die Zeit des Verständnisses,
die Zeit des Gemeinsamen,
die Zeit des tiefen,
wahren Seins, der Bewusstheit,
des Vertrauens
für uns und alle,
die mit uns sind-
diese Zeit ist jetzt da.


Im Oktober 2011
Ralf Wendling

Samstag, 15. Oktober 2011

Die lieben Finanzen

Eigentlich müßig, zu kommentieren, was kommen mußte. Maßlose Gier, gepaart mit Verantwortungslosigkeit, Repektlosigkeit gegenüber anderen Individuen, Kälte, Brutalität und viele, so viele machen mit. Der "kleine" Bankangestellte, der sein Maul genauso hält wie das Management, die Lemminge und Lobbyisten, die internationalen Finanzmogule, die nur noch leere Zahlenreihen aneinderhängen, "Leerverkäufe", was für ein Wort, "shareholder-value", welch Schwachsinn; Unternehmen, deren Wert nur noch aus aufgebauschten Aktientiteln besteht... Wo ist das solide Familienunternehmen, das in guten Zeiten die Gewinne hortet und in schlechteren Zeiten seine Mitarbeiter weiterbeschäftigt? Aber das darf ja nicht sein, es muß ja alles kontrolliert und besteuert werden, die Politik will es so. Und so sind alle abhängig, verängstigt, überwacht, kompromittiert.
Sogar die weitgehend "gekaufte" Presse, die Medien reden endlich mal drüber, was passiert_ orientieren sich die Schlappschwänze schon in einer neuen Richtung, wo Macht und Geld winken?
GMX, gewiss nicht mein Freund der offenen Worte, hat folgende Links:

weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/finanzen/wirtschaft/568a75g-weltweit-demos-gegen-banken#.A1000146

Und es gibt Hoffnung: 
Gruppierungen wie "Bürger in Wut" - welch ein Titel...- ich verstehe das
die deutsche Volksgewerkschaft - hat gute Ideen 
die Organisation "Neudeutschland" hat ein klasse Programm
der "Honigmann" sagt und redet Klartext
die "Junge Freiheit" - keine andere Zeitung bringt es so auf den Punkt.

- Und so gibt es weitere... die Zeit ist auch überreif. 
Auch ich bin dabei.
Veränderung! ! !

Freitag, 16. September 2011

Roundup- der Allestöter

Freisetzung von Roundup-Ready-Genrüben geplant
Trotz des erst kürzlich gesprochenen EuGH-Urteils startet die Genlobby einen weiteren Angriff auf deutsche Felder. So ging beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ein erneuter Antrag für ein Freilandexperiment mit genmanipulierten Zuckerrüben in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ein. Das Umweltinstitut München stuft den Anbau der Genrübe und den damit verbundenen Einsatz des Pflanzengifts Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat als besonders gefährlich ein.
Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung

Aktion: Allestöter Roundup verbieten
Nach nur vier Tagen haben sich bereits über 8000 Menschen an unserer Aktion gegen Roundup, das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid von Monsanto, beteiligt.
Seit 1996 wird glyphosatresistente Gensoja in großen Mengen in Europa als Futtermittel eingesetzt. Über Eier, Milch und Fleisch gelangt Glyphosat auf unsere Teller. Wir wollen das tödliche Gift Roundup nicht!
Weder auf Feldern noch in Gärten.
Wir fordern die Bundesverbraucherministerin auf, zu tun was sie versprochen hat – uns Verbraucher zu schützen!
Frau Aigner, wir nehmen Sie beim Wort und fordern den sofortigen
  • Verkaufsstopp glyphosathaltiger Pflanzengifte an Privatpersonen
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  • Stopp des Einsatzes glyphosathaltiger Pflanzengifte in der Landwirtschaft
  •  
  • Importstopp genmanipulierter Lebens- und Futtermittel
  •  
  • Quelle: Umweltinstitut München;
  • und dazu möchte ich noch anmerken:
  • "man darf in diesem Zusammenhang nicht vergessen, das Round-up zur Produktfamilie von "Agent-Orange" gehört, dem Massenvernichtungsmittel, das im Vietnamkrieg eingesetzt wurde und bis heute zu schweren Umweltschäden und Missbildungen führt... "
  •  

Samstag, 3. September 2011

Essay Vertrauen



Augenblicke in der Natur
Essay Vertrauen


Die Natur ist schillernd und bunt. Unbefangen. Weit. Und der Mensch baut Häuser. Grenzen. Ecken. Verglaste Öffnungen lassen etwas Erleben zu. Das Leben bleibt draußen. Isolierung. Isolation. Die Tür! Öffnen. Freiheit. Der Enge des Raumes entrinnen. Oder die Weite zulassen. Von Außen nach Innen. Und dann? 
Die Libelle fliegt durch den Hof. Ihre leuchtende Faszination fesselt meinen Blick. Die Mischung macht´s. Das Auge ist entzückt. Kobaltblau-türkis. Der Kopf eine vielschichtiger Edelstein. Der zarte Körper ein graziles Leuchtstäbchen. Die Flügel in ihrem zarten Gewebe und im fast immerwährenden Rhythmus der Bewegung. Diese Wesen sind ein herrlicher Spiegel der Natur. Wenn Natur filigran ist, sind sie der Ausdruck. Die Libelle fliegt hinein. Ins Haus. Durch die Tür. Mein Atem stockt. 
Das Haus ist leergeräumt, harrt der Renovierung. Wie die Länder der EU. Ausgeräumt. Hülsen mit lebenden Wesen. Die Substanz ist zu suchen. Doch was ist „Substanz“? Bedruckte Papiere mit Schein-Werten? Oder sind es doch die Menschen, die Individuen, die Arbeitenden, Schaffenden, Entwickelnden, Liebenden!? – Somit fallen die Politiker schon mal aus dem Raster… 
Das (beinahe) leere Gebäude mit den immer geschlossenen Fenstern. Konstruktionsmerkmale bleierner Seelen. Eingeschlossen. Abgeschlossenheit. Leere. So sind sie gegangen, die Vorbewohner. Das Haus lebt. Und wartet. Spinnen lauern auf ihre Beute. 
Ich werde die Libelle retten. Ein Freund aus der Natur. Dort, wo wir alle herkommen. Und immer SEIN werden. Sie flattert am Fenster. Die Sonne strahlt hindurch. Irritierend. Irisierendes Scheinen. Meine Augen, mein Herz sind gebannt und elektrisiert. Wie kann ich Dir helfen, Du zartes Geschöpf? Sinnen… . – Meine groben Hände und Deine „Leichtbauweise“. Sie fliegt auf die Kante eines weißen Kartons in meiner Nähe. Unter dem Fenster. Und wieder zurück. Unsicher!? Vibrierend. Hin und Her. Ich sage:“ Ganz ruhig – ich helfe Dir“- verwende einen hohen, sanften Ton. Fast wie beim Singen. So mache ich es. Schwingend nähere ich mich ihr, gehe in die Knie. Der Karton . Sie starrt mich ruhig an. Keine Bewegung. Meine Hand senkt sich zu ihr herab. Die Rechte. Wohl die Richtige. Wie so oft im Leben, die richtige Wahl. Mein kleiner Finger schiebt sich näher. Einer ihrer Fühler hebt sich, ganz sachte, testet. Welche Energien hat der große Kerl? Eine erste Berührung. Ich spreche ganz leise zu ihr- fühle zu ihr hinüber. Millimeter. Millimeterweise Wärme. Und Energie. Ich formuliere „Komm – Vertraue mir“. Intuitiv. Intensiv. Ich will ihr helfen. Sie spürt es. Akzeptanz. Jetzt. Sie erklimmt meinen kleinen Finge, der wie ein warmer Hügel vor ihr aufragt. Absolute Ruhe. Kein Geräusch stört, nicht mal ein Augenzwinkern. Wir zwei sind Eins. Ihre Flügel schwingen äußerst leicht, eher unmerklich. Sie sitzt auf dem Finger. Ich erhebe mich, voller Glück. Ich trage, nein schwebe mit ihr, die vier Meter bis unter den Türrahmen. Sie startet- und ich bleibe zurück, schaue ihr nach voller Dankbarkeit und Freude über diesen Augenblick
Vertrauen.



Samstag, 20. August 2011

Essay Finanzwelt


Essay

Augenblicke in der Natur

Finanzwelt

Das Telefon spielt seine eingängige Melodie. Aufmerksamkeit erheischen. Wichtig! Ich eile heran, melde mich. Eine sonore, wohlklingende Stimme möchte meinen Namen hören. Ich antworte. Die Stimme fragt, ob es richtig wäre, das wir einen Investor suchen. – Richtig. Ich erlaube mir die Gegenfrage, mit wem ich spreche. Die Verbindung ist schlecht, woher der wohl anruft? Die freundliche Stimme antwortet guttural: „Mein Name ist Dr. Alexander Silberstein.“ – Das verspricht Vieles. Verheißt gutes. Edel. Die Finanzen kommen in Fluß, wie bestellt. Die Frage, woher er die Nummer und unser Begehren kennt, geht unter in einem Wortschwall etwas breiig gesprochener Sätze mit dem rollenden „R“ am Ende. Südosteuropäisches Idiom? „Wieviel Geld brauchen Sie? (Er steigt gleich voll ein, klasse!)- Haben Sie Eigenkapital?“ Die Summe des Bedarfs ist für ihn ausreichend, das EK weniger. „Sehen Sie, Herr Ralf (er hat Vertrauen gefunden…), ich habe Kosten, viele Aufwand für diese Geld, das ich ihnen gerne leihen möchte. Ich mache nur seriöse Geschäfte. Können wir uns irgendwo treffen, um Details zu besprechen?“ Auf meine sofortige Antwort, er könne doch zu uns nach Südfrankreich kommen, geht er nicht ein.
Meine Intuition und mein Verstand, sonst nicht die absoluten Blutsbrüder, reagieren unisono: Auf nach Mailand? Rom? Antwerpen? Nein, er ist in Genua. Schnelles Treffen. Schnelles Geld. Er muß nächste Woche nach China – das Geschäft.
Also, Herr Dr. Kirschbaum, will ich schon sagen, doch ich überlege: Goldberg?
Rothschild? Ich Glücklicher. Ein Glückstreffer am Telefon um 18.00. Er erklärt mir (ganz persönlich, denn er mag mich!) eine Methode, wie ich unser EK ganz schnell aufstocken kann, d.h. er erklärt es nicht, sondern sagt, dass auch weniger EK kein Problem ist, er wisse, wie wir schnell zu dem passenden EK kommen… Ich möchte ihm um den Hals fallen. Endlich ein Investor, der uns versteht. Die Situation erkennt. Der in seiner Großherzigkeit und Güte, ganz wohlmeinender Mensch, der er ist, hilft.
Seine guten Manieren, die stille, disziplinierte Art, sprechen für seine Seriosität („Herr Ralf, ich und meine Partner sind seriös…“). Ich bin überzeugt. Jetzt noch den Koffer gepackt und ab nach- ja wohin denn? Genua. Da ist er. Staatsangehörigkeit? Unbekannt. Rip-dealer? Kennt er nicht. „Ich bin seriöse Mensch.“ Er wird mir gleich heute eine SMS senden, mit allen Details, die wichtig sind. Oh, wie ich ihn schätze, meinen persönlichen Finanzmagnaten.
„Herr Dr. Alexander Silberstein, ich warte nun schon 2 Tage auf Ihre  SMS. Der Koffer ist gepackt.“ Basel III wird zur Farce (die Basel-Familie gilt eh nur bis zur „Mittelschicht“).
Und ich liebe diese Finanzwelt.